Wärme im Braunschweiger Tw 7553

Gebläseheizung im Tw 7553

Neue Gebläseheizung im B-Teil des Braunschweiger Triebwagens 7553. (Photo: Niels Götting)

Im Frühjahr 2017 wurde bemerkt, daß die Gebläseheizung im B-Teil des Braunschweiger Triebwagens 7553 defekt war. Da sich im Lager leider keine passende Heizwendel als Ersatz befunden hat, wurde beim Nachfolgeunternehmen der Herstellerfirma angefragt. Das Resultat war für uns äußerst erfreulich: Statt einer Heizwendel haben wir als großzügige Spende gleich drei komplette Heizgeräte erhalten. Dazu sagen wir an dieser Stelle – auch im Namen unserer Fahrgäste: „Ganz herzlichen Dank!“

Nach Ankunft der Heizgeräte wurde ein Exemplar sofort in den Braunschweiger Wagen eingebaut; die beiden anderen befinden sich nun griffbereit im Ersatzteillager. Damit steht unseren Adventsfahrten am 3. Dezember 2017 und unseren Glühweinfahrten am 30. Dezember 2017 nichts mehr im Wege. Und natürlich bieten wir wie immer viel mehr als heiße Luft an …

 

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Wilder Westen auf der Bahn

Der soldatische Begleitschutz erreicht den Zug.

Zwischen den Zugfahrten wird am Bahnsteig in Schönberger Strand Pause gemacht.

Einige der Verteidiger des Zuges, im Hintergrund die Postkutsche.

Die Angreifer schießen mit einer Kanone.

Am Abend noch ein doppelter Regenbogen.

Wie jedes Jahr fand auch dieses mal im August unser Wildwestwochenende statt. Auf dem Parkplatz am Schönberger Strand war ein Westerndorf aufgebaut und die Züge in Richtung Süden wurden planmäßig in Stakendorf überfallen. Auch dieses Jahr war es den auf dem Zug verteilten Soldaten möglich die Angreifer abzuwehren, aber nicht ohne vorher in wilde Kämpfe verwickelt worden zu sein.

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Farbarbeiten am Hamburger Z2

Z2 2734 mit frischer gestrichener Front

Z2 2734 mit frischer gestrichener Front

Farbübergang zwischen Beige und Rot

Farbübergang zwischen Beige und Rot

Die Arbeiten an unserem Triebwagen Z2 2734 der Hamburger Straßenbahn schreiten voran. Am vergangenen Wochenende wurden erst mal ein paar Farbarbeiten erledigt. So erstrahlt die Front wieder in frischer Farbe, allerdings muss die Fahrzeugnummer noch gemacht werden. Oberhalb des Führerstandes ist auch die silberne Zierlinie wieder neu gestrichen worden.

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„Uns oller Ernst“ am Schönberger Strand

Der H6B neben unserem V3

Der H6B neben unserem V3

Bei der Abfahrt gibt es noch ein Stelldichein von 50-iger Jahre Fahrzeuge, Rostocker H6B gebaut 1958 in Werdau, Hamburger V6B gebaut von LHB 1952 und Kieler Beiwagen 80 gebaut als Lübecker Triebwagen 53 von Düwag.

Am 10. Juni besuchte uns eine Gruppe der Rostocker Nahverkehrsfreunde mit dem historischen 50-iger Jahre Bus „Uns oller Ernst“ der RVAG, einem 1958 in Werdau gebauten H6B. Er war bis 1972 in Rostock und danach noch bis 1992 woanders im Linienverkehr im Einsatz, solange es zulässig war auch mit Anhänger. 

Diese Gruppe innerhalb der RVAG betreibt ehrenamtlich das Strassenbahnmuseum und die historischen Fahrzeuge und wir kennen uns schon länger von gemeinsamen Tagungen.

Nach der Begrüssung brachten wir den Bus in Fotoposition und stellten unseren V3 vor, drehten zwei Runden und brachten ihn gemeinsam in Fotoposition. Nach Fahrzeugwechsel könnte unser Hannoveraner Liebhaber „seinen“ 202 mit passender Mütze vorstellen. Schliesslich folgten noch ein ausgiebiger Rundgang durch die Fahrzeughalle und beim abschliessenden Rangieren des Busses ergaben sich weitere Fotomöglichkeiten. Ein Gegenbesuch im Herbst wurde verabredet.

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Besuch auf dem 2. Märkischen Feldbahnfest

Unser Strüver Schinenkuli in Mildenberg

Unser Strüver Schinenkuli in Mildenberg

Unser Inforstand

Unser Inforstand


Am 13. und 14. Mai 2017 fand im Ziegeleipark Mildenberg das 2. Märkische Feldbahnfest statt. Auf dem dortigen Gelände gibt eine sehr umfangreiche Feldbahnanlage, bestehend aus den drei Spurweiten 500 mm, 630 mm und 750 mm auf dem recht umfangreicher Betrieb stattfand. Auch waren zahlreiche Vereine mit verschiedenen Feldbahnfahrzeugen angereist um sich und ihre Fahrzeuge zu präsentieren. Auch wir hatten einen Infostand um den VVM bekannter zu machen.

Als Fahrzeug hatten wir unseren Strüver Schienenkuli mitgebracht. Der hat mit 600 mm zwar die falsche Spurbreite, konnte aber auf einem kurzen Abschnitt der 630 mm-Anlage fahren so lange er nicht über Weichen hinweg fahren musste.

Für die nächste Veranstaltung haben wir bereits Austauschachsen mit einer angepassten Spurweite um dann auch größere Abschnitte befahren zu können.

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Straßenbahnjugendtage

Connors Bild von der Straßenbahn

Connors Bild von der Straßenbahn

Bei den Jugendtagen am Schönberger Strand lag der Schwerpunkt diesmal auf den Wundern der Elektrotechnik. Die Ferien in Hamburg und Schleswig-Holstein liegen im Frühjahr etwas ungünstig zueinander. Trotzdem ist der harte Kern der Teilnehmer vor Ort, sich sowohl mit Eisenbahnen als auch mit den Straßenbahnen zu beschäftigen. Unser Mitglied Connor hat seine Eindrücke in einem Kunstwerk festgehalten, das es verdient, hier vorgestellt zu werden. Connor ist 80 Jahre jünger als unser Ehrenvorsitzender und damit mal gerade 10 Jahre alt.

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Stellwerksteile für unsere Sammlung

Stellwerk vor der Demontage

Stellwerk vor der Demontage

Kleinteile des Stellwerks, bereit für den Transport

Kleinteile des Stellwerks, bereit für den Transport

Wir bekommen neue Teile für unsere signaltechnische Sammlung – in diesem Fall aus einem mechanischen Stellwerk der Einheitsbauform von 1928, gebaut und in Betrieb genommen im Jahr 1933, stillgelegt im Jahr 2003. Dieses Stellwerk befand sich in einem Bahnhofsgebäude welches nach der Stilllegung von Stellwerk und Bahnhof von einem Eisenbahner gekauft und wieder instandgesetzt wurde. Als dieser verstarb ging das Bahnhofsgebäude an einen neuen Eigentümer welcher das alte Stellwerk nun gerne als Wohnraum nutzen möchte. Nur steht dort eine vermutlich ca. drei Tonnen schwere Stellwerksanlage.

Wir haben nun die Möglichkeit das Stellwerk zu zerlegen und seine Einzelteile erstmal bei uns einzulagern. Ein Wiederaufbau ist z.Zt. nicht vorgesehen da hierfür schlicht und einfach der Platz fehlt und wir in unserem Lehrstellwerk bereits ein Stellwerk gleicher Bauform haben. Auf der anderen Seite haben wir nun Ersatzteile für das Stellwerk unserer Museumsbahn am Schönberger Strand oder wären wir in der Lage das Lehrstellwerk zu erweitern um weitere Möglichkeiten auch dieser historischen Technik zu zeigen, z.B. wie Bahnübergänge signalabhängig gemacht werden oder dass es nicht nur Signalhebel sondern bei besonders langen Drahtzugleitungen auch Signalwinden gibt.

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Photoshooting am Lokschuppen

Steampunk-Fotomodells an einem preußischen Abteilwagen

Steampunk-Fotomodells an einem preußischen Abteilwagen

Wie man immer wieder sieht, eignet sich unser Museum auch gut als Kulisse für Fotografen. Hier haben Studenten der Kunsthochschule vor dem Hintergrund unserer Fahrzeuge Bilder zum Thema „Steampunk“ aufgenommen.

Wer sich nun fragt was Steampunk denn sein soll, hier der Versuch einer Definition aus der deutschsprachigen Wikipedia:

Steampunk (von engl. steam „Dampf“ und am. punk „mies“, „wertlos“, verselbständigt „Punk“) ist ein Phänomen, das als literarische Strömung erstmals in den 1980ern auftrat[1] und sich zu einem Kunstgenre,[2] einer kulturellen Bewegung,[3] einem Stil und einer Subkultur entwickelt hat.[4] Dabei werden einerseits moderne und futuristische technische Funktionen mit Mitteln und Materialien des viktorianischen Zeitalters verknüpft, wodurch ein deutlicher Retro-Look der Technik entsteht. Andererseits wird das viktorianische Zeitalter bezüglich der Mode und Kultur idealisiert wiedergegeben. Steampunk fällt damit in den Bereich des sogenannten Retro-Futurismus,[3] also einer Sicht auf die Zukunft, wie sie in früheren Zeiten entstanden sein könnte.

 

Wheeeh … some train fun with my ladys today. ^_^Model: Lacrima (me), Jenna Miss Nothing, Nicole FiebigerLocation: Eisenbahnmuseum Lokschuppen AumühlePhoto: Dominik Gobrecht

Posted by Lacrima on Sonntag, 12. März 2017

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Bauarbeiten im Februar

Gleis 3 der Feldbahn zum Teil wiederaufgebaut und eingeschottert

Ein Teil des neuen Bahnsteigs zwischen den Gleisen 10 und 11

Ein Teil des neuen Bahnsteigs zwischen den Gleisen 10 und 11

Das unangenehme Februarwetter zwingt ein immer wieder dazu nur innerhalb des Schuppens an den Fahrzeugen zu arbeiten. Hin- und wieder geht es aber dennoch auch auf dem Außengelände weiter. So ist das letzte Jahr wegen kaputter Schwellen abgebaute Feldbahngleis 3 nun wieder zum Teil aufgebaut und diesmal auch eingeschottert. Das alte Gleis lag nur direkt auf der Erde. Weiterhin ist im Regelspurbereich auf Höhe der Weiche 7 zwischen den Gleisen 10 und 11 zum Teil ein neuer Bahnsteig entstanden. So ist es dort jetzt leichter geworden sich dort zu bewegen und zukünftig evtl. auch mal die dortigen Fahrzeuge zu betreten oder zu verlassen.

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„Pleiten, Pech & Pannen“ am Schönberger Strand

Der Strassenbahnfahrer und sein umdekorierter Wagen mit dem die Sendung eingeleitet wird

Der Strassenbahnfahrer und sein umdekorierter Wagen mit dem die Sendung eingeleitet wird

Anfang Dezember 2016 wurde am Museumsbahnhof Schönberger Strand an zwei Tagen die Rahmenhandlung für die Folge von „Pleiten, Pech und Pannen“ gedreht, die dann am 2.1.2017 23h gesendet wurde. Zur Betreuung des NDR-Teams und im Lok- und Straßenbahn-Fahrdienst waren mehrere Ehrenamtliche des Vereins aktiv. Judith Rakers, die Moderatorin der Sendung, führte auch außerhalb der Sendung ein Interview mit dem dem VVM-Projektleiter der Aufarbeitung des 3495 das auf der Facebookseite „Straßenbahnprojekt 3495 „Spendenaufruf““ angeschaut werden kann.

(Bilder: Helge Eggert)

Judith Rakers möchte mit der Museumsbahn zur Party fahren

Judith Rakers möchte mit der Museumsbahn zur Party fahren

Es gibt allerlei Hindernisse so dass erst gegen Ende der Sendung die Fahrt zur Party gelingt

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